Geisterbahnen – ein Spaß für Groß und Klein

Auf jedem Jahrmarkt, jeder Kirmes und in jedem Vergnügungspark stehen Geisterbahnen in der Reihe der Fahrgeschäfte und Buden. Sie sind von derlei Märkten nicht mehr wegzudenken.
Der gruselige Spaß übt einen ganz besonderen Reiz auf Kinder und Erwachsene aus. Die Dunkelheit, die aufzuckenden Lichter, die Skelette, blutigen Gestalten und knarrenden Särge verbergen sich hinter jeder neuen Kurve und jagen den Fahrgästen einen teilweise lustigen, teilweise aber auch heftigen Schrecken ein.

Die Optik und der Reiz einer Geisterbahn

Jede Geisterbahn lockt Ihre Kunden schon von weitem mit schauriger Musik und lauten, dumpfen Geräuschen. Oftmals ist auch ein Kettenrasseln zu hören oder das Schreien der Fahrgäste, welches vom Inneren über Lautsprecher auf den Jahrmarkt verteilt wird.
Die Figuren und Zeichnungen an der Geisterbahn sind weithin sichtbar angebracht. Hier finden sich Motive wie zum Beispiel Skelette, Monster, Hexen, große Affen, Zombies oder Schlangen.
Mit einem kleinen Wagen auf Schienen fährt der Besucher in die Geisterbahn und wird zunächst von der totalen Dunkelheit überrascht. Der Wagen setzt seine Fahrt auf verschiedenen Etagen fort und kommt an vielen schaurigen Szenen der Unterwelt vorbei. Licht-, Nebel- und Bewegungsreize unterstützen die geisterhafte Fahrt.

Ein besonderer Schrecken: Verkleidete Schausteller in der Geisterbahn

Aber nicht nur Figuren aus Pappe, Holz und anderen Materialien jagen uns einen kräftigen Schrecken ein, sondern auch gruselig verkleidete Schausteller die sich in der Bahn aufhalten. Sie springen ohne Vorwarnung hinter Ecken hervor und zupfen uns an den Jacken oder springen kurz mit auf den Wagen. Vor allem für Kinder ist dies natürlich ein wahrer Schreck. Schnell hüpfen die Schausteller aber wieder zur Seite, denn der nächste Wagen kommt schon in Sicht und muss ebenso bedient werden.

Kinder in der Geisterbahn

Nicht für jedes Kind ist die Geisterbahn die geeignete Attraktion auf einem Jahrmarkt. Ein bisschen Mut gehört schon dazu, um in einen der Wagen zu steigen. Die Erfahrung zeigt oft, dass schon nach einer Runde Geisterbahn der Bann gebrochen ist für zahlreiche weitere Runden.
Die Eltern sollten die Kinder auf den ersten Fahrten begleiten und sie ein wenig umarmen oder Händchen halten, um so die Aufregung zu besänftigen. Bei lauten Geräuschen oder hektischen Szenen ist es durchaus erlaubt Augen und Ohren zuzuhalten.